Der Herbst ist nicht ungefährlich

Wenn die Bäume ihr Laub abwerfen und die ersten Herbststürme kalte Luft ins Land tragen, beginnt für Autofahrer eine nicht immer einfache Zeit. Wir möchten darüber informieren, welche Gefahren der Herbst für den Straßenverkehr mit sich bringt und wie sich diese am besten vermeiden lassen. Dabei geht es nicht nur um Sicherheit beim Fahren. Auch die Pflege des eigenen Autos sollte intensiviert werden, um Wertverluste zu vermeiden.

Welche Anforderungen stellen die Witterungsverhältnisse im Herbst?

Achtung-Zeichen und Laub auf Straße.In erster Linie lässt sich der Herbst schlimmstenfalls so beschreiben: Nass, kalt und windig. Aus diesen Eigenschaften lassen sich hervorragende Rückschlüsse in Bezug auf die Verkehrssicherheit ziehen. Denn Autofahrer müssen sowohl mit dem ersten Frost als auch mit viel Niederschlag rechnen. Letzterer ist wiederum ausschlaggebend für Aquaplaning, sodass die Geschwindigkeit auf jeden Fall stets den Witterungsbedingungen angepasst werden muss. Vor allem bei viel Wasser auf der Fahrbahn sollte langsam gefahren werden. Wer sich mit dem Thema Aquaplaning noch nicht beschäftigt hat, sollte dies spätestens jetzt tun. Außerdem wird es höchste Zeit für Winterreifen.

Aber auch Herbststürme spielen eine große Rolle. Vor allem dann, wenn das Auto über Land oder auf der Autobahn bewegt wird. Wälder, Brücken oder andere Fahrzeuge (Transporter, Lkws) bieten einen kurzzeitigen Schutz vor Wind. Nach dem Durchfahren oder Überholen gibt es diesen Schutz nicht mehr und der Wind schlägt mit ganzer Kraft zu. Dabei kann es zu einem Ausbrechen des Fahrzeugs kommen, wenn der Autofahrer nicht vorbereitet ist. Bei stürmischem Wetter muss also stets erhöhte Aufmerksamkeit gelten.

Das eigene Auto richtig pflegen

Neben den fahrtechnischen Aspekten sollte auch das eigene Auto grundlegend gepflegt werden. Vor allem das herabfallende Laub in Verbindung mit Feuchtigkeit kann ansonsten zu schweren Schäden am Innenraum und der Batterie führen. Legt es sich zwischen Motorhaube und Frontscheibe ab, kann dies die Belüftung bzw. die Frischluftzufuhr verstopfen. Das Auto zieht beim Belüften des Innenraums nasse Luft, die für beschlagene Scheiben sorgt und langfristig zur Schimmelbildung beiträgt. Schlimmstenfalls kann sogar Wasser in die Belüftung gelangen – die Folge ist ein überfluteter Fußraum.

Wird der Motorraum auf diese Art und Weise verschmutzt, kann auch die Batterie darunter leiden. Setzen sich Schmutzpartikel in Verbindung mit Feuchtigkeit zwischen den Kontakten ab, kann es zu einer Entladung kommen. Irgendwann startet das Auto dann nicht mehr. Das ist vor allem im Winter sehr unangenehm, da die Batterie hier ohnehin viel Energie zum Starten des Motors benötigt. Experten empfehlen deshalb, die Autobatterie vor allem im Herbst und im Winter regelmäßig zu reinigen.

Freie Sicht

Lichtstrahlen auf Waldboden im HerbstVergessen Sie bitte ebenfalls nicht, für freie Sicht zu sorgen. Damit sind vor allem die Elemente des Autos gemeint, die Ihnen diese ermöglichen. Die beste Vorbereitung auf den Herbst stellt der Austausch der Scheibenwischer dar. Außerdem muss das Waschmittel mit Frostschutz ergänzt werden, damit beim ersten Frost nicht gleichzeitig die Zuleitungen gefrieren. Letzten Endes sollten auch alle Leuchtmittel (vor allem Scheinwerfer und Nebelscheinwerfer) überprüft werden, da es früher dunkel und später hell wird. Die meisten Werkstätten bieten außerdem kostenfreie Lichttests mit anschließender Einstellung der Scheinwerfer an. So haben Sie die optimale Sicht bei schlechten Bedingungen und blenden außerdem keinen entgegenkommenden Verkehr.

Wir wünschen Ihnen gute Fahrt durch Herbst und Winter!

 

Fotos ©  von Smileus und bleudesign – Fotolia.com

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