Aufgepasst im Autohandel: Sinn einer Fahrzeugbewertung

Sicher hatten Sie auch schon einmal die Gelegenheit, ein neues Auto zu kaufen oder Ihren Gebrauchtwagen zu verkaufen oder verkaufen zu lassen. Dabei kommt es nicht unbedingt nur auf das Verhandlungsgeschick und den Zustand des Wagens an. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sein Fahrzeug im Vorfeld bewerten lassen. Wie das geht, welche Möglichkeiten sich dabei heutzutage bieten und worauf es letztendlich ankommt, zeigt der Artikel.

Gute Gründe für die Fahrzeugbewertung

Auto in EinkaufswagenIm Grunde hat ein Fahrzeughalter auf dem Gebrauchtwagenmarkt gute Karten. Denn hier verkauft er das Fahrzeug direkt und ohne Umwege – Händler-Provisionen und andere Preisdrücker bleiben damit erspart. Allerdings gehört zum erfolgreichen Verkauf eine gesunde Vorbereitung, die wiederum den mehr oder minder exakten Wert des Fahrzeugs voraussetzt. Denn ist dieser nicht gegeben, kann es zu Situationen kommen, in denen das Fahrzeug entweder zu günstig verkauft oder zu teuer gekauft wird. Beides Ärgernisse, die auf jeden Fall vermeidbar sind.

Im Internet bietet sich deshalb die Möglichkeit, eine sogenannte Fahrzeugbewertung durchzuführen. Diese ist in verschiedenen Versionen verfügbar und sollte an das zu bewertende Fahrzeug angepasst werden. Soll heißen: Geht es um viel Geld, sollte auch die Fahrzeugbewertung möglichst genau durchgeführt werden.

Bewertungsmöglichkeiten im Detail

Variante 1: Auf Preislisten zurückgreifen

Bei Preislisten (auch als Schätzlisten bezeichnet) handelt es sich um große Verzeichnisse, in denen alle aktuellen Preise gespeichert wurden. Diese können dann per Post oder über das Internet angefordert werden, um zeitgemäße Werte des Fahrzeugs zu erhalten. Dieser Service ist nicht immer kostenlos. Dank der Bekanntheit solcher Schätzlisten werden die Werte jedoch gerne als Referenz genutzt. Sie besitzen also eine große Aussagekraft.

Variante 2: Gutachter oder Sachverständige beauftragen

Hierbei handelt es sich um die wahrscheinlich genaueste Möglichkeit der Fahrzeugbewertung. Gutachter (z.B. DEKRA oder ADAC) begutachten das Fahrzeug und ermitteln anschließend einen konkreten Wert, der auf jeden Fall sehr detailliert ist. Der Vorteil liegt darin, dass ein Gutachter bei der Fahrzeugbewertung auch etwaige Schäden oder besondere Abnutzungen mit einbezieht, die bei der eher groben Online-Bewertung nicht angegeben werden können.

Variante 3: Die kostenlose Online-Bewertung

Die kostenlose Autobewertung wird in der Regel von den großen Autoportalen oder -ankäufern angeboten. Dabei werden große Datenmengen von Inseraten sortiert und zusammengefasst und dann dargestellt. So lässt sich stets der aktuelle Wert auf dem reellen Markt ermitteln. Das ist sowohl bei dem geplanten Verkauf als auch beim Gebrauchtwagenkauf sehr praktisch. Informationen und Angebote gibt es auf der Website der kostenlosen Fahrzeugbewertung von bewertomat.de.

Must-Haves für die Werterhaltung

Generell gilt: Wenn Sie Ihr Fahrzeug irgendwann verkaufen möchten, sollten Sie es stets pflegen. Wichtig ist vor allem die regelmäßige Wartung, die im Service-Haft (Scheckheft) eingetragen wird. Vor dem geplanten Verkauf ist es außerdem zu empfehlen, das Fahrzeug gründlich zu reinigen und etwaige kleine Schäden reparieren zu lassen. Spielen Sie in Ihrem Inserat auf jeden Fall stets mit offenen Karten. Falsche Angaben bringen nur Ärger.

 Bilder: © Gina Sanders – Fotolia.com

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